Datenangebot: Standardisierte Datensätze (SDS)

Standardisierte Datensätze können nach einer Registrierung von der Website heruntergeladen werden. Durch gezielte Reduktion des Informationsgehalts der Datensätze wird eine Identifikation eines konkreten Einzelfalls unmöglich gemacht. Angaben und Daten können damit nicht mehr einem konkreten Einzelfall zugeordnet werden (vgl. Maßnahmen zur Wahrung des Datenschutzes). Interessenten können auf der Basis dieser Daten Auswertungen flexibel und nach eigenen Gesichtspunkten am eigenen PC, z.B. mit SPSS, vornehmen.

Nutzungsbestimmungen

Im Falle einer Nutzung der von STATISTIK AUSTRIA zur Verfügung gestellten Datensätzen erklären Nutzerinnen und Nutzer die Daten ausschließlich unter den hier genannten Bedingungen und zu den folgenden Zwecken zu verwenden. Nutzerinnen und Nutzer sind Angehörige einer Universität oder einer einschlägigen wissenschaftlichen Einrichtung. Das Ziel der Datenverwendung ist eine wissenschaftliche Analyse. In keinem Fall wird eine Deanonymisierung der Daten versucht. Die Daten dürfen ausschließlich für das in der Antragsemail spezifizierte Projekt genutzt werden. Die Daten dürfen weder entgeltlich noch unentgeltlich an dritte Parteien (natürliche und juristische Personen) weitergegeben werden. Nach Abschluss des Projektes werden die Daten gelöscht. Eine Kopie der mithilfe eines oder mehrerer SDS erstellten Forschungsarbeit (Artikel, Diplomarbeit) ist nach Fertigstellung an STATISTIK AUSTRIA zu übermitteln, wo bei es sich die STATISTIK AUSTRIA vorbehält, ein Zitat der Arbeit und im Einvernehmen mit dem oder der Forschenden gegebenenfalls die gesamte Arbeit auf ihrer Webseite zu publizieren.

Als Standardisierte Datensätze stehen derzeit zur Verfügung:

Volkszählungen

Mikrodaten zu den Volkszählungen der Jahre 1971 bis 2001 finden Sie auf der Homepage des Minnesota Population Center, University of Minnesota zum Download: Integrated Public Use Microdata Series (IPUMS). Es gelten jeweils deren Nutzungsbestimmungen.

Mikrozensus

Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, im Zuge derer pro Quartal etwa 22.500 zufällig ausgewählte Haushalte zu den Themen "Erwerbstätigkeit" (mit dem Frageprogramm der Europäischen Arbeitskräfteerhebung) und "Wohnen" befragt werden. Jedes Jahr werden die Haushalte zusätzlich zu einem Thema mit besonderer Bedeutung für den Arbeitsmarkt (Ad hoc-Modul der Europäischen Arbeitskräfteerhebung) befragt. Der Mikrozensus ist ein rotierendes Sample, wobei jeder Haushalt für insgesamt fünf Quartale in der Stichprobe bleibt; d.h., jedes Quartal scheiden jene Haushalte, die bereits zum fünften Mal befragt wurden, aus der Erhebung aus, und etwa 4.500 neue Haushalte kommen neu in die Stichprobe.

 STATISTIK AUSTRIA stellt Datensätze aus dem Mikrozensus als anonymisierte Einzeldaten zur Verfügung. Der Datenbestand umfasst dabei einerseits vierteljährliche Subsamples von Standardprogramm und Zusatzerhebungen, die aus dem Zeitraum 1. Quartal 2000 bis zum 1. Quartal 2003 gezogen wurden. Andererseits wird ab 2004 aus dem Mikrozensus-Datenbestand eines vollständigen Jahres eine Zufallsstichprobe von 1000 erstbefragten Haushalten pro Befragungsquartal gezogen. Das entspricht ungefähr einem Viertel der erstbefragten Haushalte eines Kalenderjahres bzw. einem Umfang von etwa 10.000 Einzelinterviews pro Jahr. Durch die Ziehung aus der Gruppe der Erstbefragten wird vermieden, dass ein Haushalt mehrmals in das Subsample gelangt. Insgesamt befinden sich im Testdatensatz etwa 5 % der Haushalte des vollständigen Jahresdatensatzes. Die zum Download bereitstehenden SPSS-Files enthalten sämtliche Variablen- und Wertelabels.

Subsample MetadatenFallzahlStichprobeVariablen 
MZ 2011 Jahresdatensatz (ZIP-Archiv 8,7 MB)9.1125%228Datenanfrage
MZ 2010 „Modul Vereinbarkeit von Beruf und Familie" (ZIP-Archiv 1,9 MB)3.86215%263Datenanfrage
MZ 2010 Jahresdatensatz (ZIP-Archiv 9,1 MB)9.3815%220Datenanfrage
MZ 2009 Jahresdatensatz (ZIP-Archiv 8,4 MB)9.5605%219Datenanfrage
MZ 2009 „Modul Eintritt junger Menschen in den Arbeitsmarkt" (ZIP-Archiv 1,9 MB)1.24715 %266Datenanfrage
MZ 2008 Jahresdatensatz (ZIP-Archiv 4,4 MB)9.6535%221Datenanfrage
MZ 2008 „Modul Arbeitsmarktsituation von Migrantinnen und Migranten in Österreich" (ZIP-Archiv 1,3 MB)5.03215%237Datenanfrage
MZ 2007 Jahresdatensatz (ZIP-Archiv 4,1 MB)9.9845%211Datenanfrage
MZ 2006 Jahresdatensatz (ZIP-Archiv 5,8 MB)10.0455%213Datenanfrage
MZ 2006 „Modul Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand“ (ZIP-Archiv 9,7 MB)1.25613,4%238Datenanfrage
MZ 2005 Jahresdatensatz (Zip-Archiv 3,9 MB)10.0455%216Datenanfrage
MZ 2005 "Modul Vereinbarkeit von Beruf und Familie" (ZIP-Archiv 4,2 MB)9.8365%259Datenanfrage
MZ 2004 Jahresdatensatz (Zip-Archiv 3,9 MB)10.2335%211Datenanfrage
MZ 2004 2. Quartal "Arbeitsorganisation und Arbeitszeitgestaltung" (Zip-Archiv 0,3 MB)1.00011%243Datenanfrage
MZ 2003 1. Quartal "Arbeitskräfteerhebung" (Zip-Archiv 2,0 MB)3.9795,8%237Datenanfrage
MZ 2002 4. Quartal "Urlaubsreisen" (Zip-Archiv 1,6 MB)6691,0%393Datenanfrage
MZ 2002 3. Quartal "Haushaltsführung, Kinderbetreuung, Pflege" (Zip-Archiv 1,6 MB)6991,0%245Datenanfrage
MZ 2002 2. Quartal "Beeinträchtigung und Behinderung" (Zip-Archiv 1,5 MB)6641,0%167Datenanfrage
MZ 2002 1. Quartal "Arbeitskräfteerhebung" (Zip-Archiv 2,1 MB)1.7362,5%236Datenanfrage
MZ 2001 4. Quartal "Urlaubsreisen" (Zip-Archiv 1,6 MB)6631,0%393Datenanfrage
MZ 2001 3. Quartal "Familien- und Kinderwunsch" (Zip-Archiv 1,5 MB)1.6632,4%262Datenanfrage
MZ 2001 2. Quartal "Dauer und Struktur der Arbeitszeit" (Zip-Archiv 1,6 MB)1.4122,8%170Datenanfrage
MZ 2001 2. Quartal "Erweiterte Wohnungserhebung" (Zip-Archiv 1,6 MB)1.662 2,5%163Datenanfrage
MZ 2001 1. Quartal "Arbeitskräfteerhebung" (Zip-Archiv 1,9 MB)1.7692,5%236Datenanfrage
MZ 2000 4. Quartal "Urlaubsreisen" (Zip-Archiv 1,7 MB)1.7232,5%374Datenanfrage
MZ 2000 3. Quartal "PC-Nutzung, Telearbeit, Arbeitsplatzwechsel" (Zip-Archiv 1,7 MB1.7772,6%247Datenanfrage
MZ 2000 2. Quartal "Übergang Ausbildung ins Erwerbsleben" und "Erweiterte Wohnungserhebung" (Zip-Archiv 5,9 MB)1.6632,4%325Datenanfrage
MZ 2000 1. Quartal "Arbeitskräfteerhebung" (Zip-Archiv 1,7MB)1.7302,5%233Datenanfrage

 (Die Downloads sind selbstextrahierende Zip-Archive. Im Zip-Archiv sind die Files im PDF-Format angelegt.)

Konsumerhebung

STATISTIK AUSTRIA stellt anonymisierte Einzeldaten aus der KONSUMERHEBUNG 2004/05 zur Verfügung. Bereitgestellt wird ein Subsample von 4.200 Haushalten (das sind 50% der befragten Haushalte) mit den Ausgabendaten der Hauptgruppen sowie ausgewählten Haushaltsvariablen. Abweichungen von publizierten Ergebnissen sind auf den reduzierten Stichprobenumfang sowie Rundungsdifferenzen zurückzuführen.

Subsample - MetadatenFallzahlStichprobeVariablen 
Konsumerhebung 2004/05 (66 KB)4.200 Haushalte50%22Datenanfrage

Ergebnisse und nähere Informationen über die Konsumerhebung 2004/05 finden Sie unter folgendem Link: Konsumerhebung 2004/05

Mikrodaten der KONSUMERHEBUNG 2009/10 sind kostenpflichtig. Informationen dazu finden Sie unter folgendem Link: Konsumerhebung 2009/10

EU-SILC

EU-SILC ist eine neue Statistik zu Einkommen und Lebensbedingungen in Privathaushalten, die seit 2003 in Österreich durchgeführt wird. Seit 2005 wird EU-SILC in allen Mitgliedsstaaten der EU durchgeführt. Im Rahmen von EU-SILC werden alle Informationen erhoben, die notwendig sind, um ein umfassendes Bild über die Lebenssituation von Menschen in Privathaushalten zu gewinnen. Berichtet wird über Haushaltseinkommen, Armut und Armutsgefährdung sowie die Lebensbedingungen deprivierter Haushalte.

STATISTIK AUSTRIA stellt anonymisierte Einzeldaten aus den EU-SILC Datensätzen 2003-2007 als SDS zur Verfügung. Da es sich dabei um eine Substichprobe handelt, unterliegt die Repräsentativität der Ergebnisse einer größeren Schwankungsbreite. Es kann folglich nur bedingt auf die Grundgesamtheit geschlossen werden. Abweichungen von publizierten Ergebnissen sind auf den reduzierten Stichprobenumfang zurückzuführen.

Dagegen sind seit dem Erhebungsjahr 2008 die Gesamtdatensätze unter folgendem Link für Forschungszwecke kostenfrei erhältlich: Gesamtdatensätze

Beachten Sie, dass die Gesamtdatensätze der Jahre 2003 bis 2007 weiterhin kostenpflichtig sind. Bitte nehmen Sie diesbezüglich mit den Kolleginnen und Kollegen der Fachabteilung Kontakt auf.

Subsample - MetadatenFallzahlStichprobeVariablen 
EU-SILC 2003 (724 KB)2.300 Haushalte bzw. 4.783 Personen50%83/95Datenanfrage
EU-SILC 2004 (221 KB)               2.260 Haushalte bzw. 5.751 Personen50%98/116Datenanfrage
EU-SILC 2005 (381KB)2.521 Haushalte bzw. 5.072 Personen50%102/141Datenanfrage
EU-SILC 2006 (189 KB)2.978 Haushalte bzw. 6.000 Personen50%120/163Datenanfrage
EU-SILC 2007 (197 KB)3.354 Haushalte bzw.6.596 Personen50%207/130Datenanfrage

Freiwilligenarbeit

Statistik Austria hat im Auftrag des Sozialministeriums eine Erhebung zur Freiwilligenarbeit in Österreich als freiwillige Zusatzerhebung zum Mikrozensus im 4. Quartal 2006 durchgeführt. Das Frageprogramm wurde vom Institut für interdisziplinäre Nonprofit Forschung (NPO) der WU Wien entwickelt. Statistik Austria stellt die Ergebnisse als anonymisierten Mikrodatensatz zur Verfügung.

Sample-MetadatenFallzahl StichprobeVariablen 
Freiwilligenarbeit (Zip Archiv 1.317KB)11.661 Personen100%325Datenanfrage

Erwachsenenbildung

Die Erhebung über Erwachsenenbildung 2007 (AES, Adult Education Survey) bietet einen umfassenden Überblick über die Lernaktivitäten (formale Bildung, nicht-formale Bildung, informelles Lernen) der österreichischen Bevölkerung im Haupterwerbsalter im Zeitraum von zwölf Monaten sowie über weitere damit zusammenhängende Aktivitäten, Fähigkeiten und Einstellungen. Die Befragung war als Piloterhebung konzipiert und wurde europaweit durchgeführt.

Für Österreich liegen Daten über 4.675 interviewte Personen vor, die im Rahmen einer Zufallsstichprobe ausgewählt wurden und freiwillig an der Erhebung teilnahmen.

Allgemeine Informationen zur Erwachsenenbildungserhebung 2007 (AES)

STATISTIK AUSTRIA stellt einen Datenbestand mit anonymisierten Einzeldaten aus der Erwachsenenbildungserhebung 2007 als SDS zur Verfügung. Da es sich um eine Substichprobe (50%-Sample) handelt, unterliegen die Ergebnisse generell einer größeren Schwankungsbreite als die Originalauswertungen. Es kann nur bedingt auf die Grundgesamtheit geschlossen werden. Abweichungen von den publizierten Ergebnissen sind vor allem auf den reduzierten Stichprobenumfang, zum Teil aber auch auf Datenmodifikationen zurückzuführen, die aus Gründen der Anonymisierung vorgenommen wurden.

Subsample - Metadaten FallzahlStichprobeVariablen 
Erwachsenenbildungs-Erhebung 2007  
(Zip Archiv 1.687 KB)
2.338 Personen50%292Datenanfrage

IKT-Einsatz in Haushalten

Gegenstand der Europäischen Erhebung über den IKT-Einsatz in Haushalten in Österreich ist der Einsatz sowie die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien, insbesondere des Internet, durch die österreichische Wohnbevölkerung auf Haushalts- und auf Personenebene. Auf europäischer Ebene kommt den Indikatoren dieser Erhebung höchste politische Bedeutung zu. Sie dienen als Grundlage des Benchmarking-Prozesses, der im Rahmen des Aktionsplans „i2010“ durchgeführt wird. Seit der Durchführung der ersten Piloterhebung im Jahr 2002 wurde die Erhebung bereits fünfmal durchgeführt.

STATISTIK AUSTRIA stellt anonymisierte Einzeldaten aus der IKT-Erhebung 2005 als SDS zur Verfügung.

Subsample - MetadatenFallzahlStichprobeVariablen 
IKT-Erhebung 2005 (19KB) 6.578 Personen50%152Datenanfrage

Gesundheitsbefragung

Gesundheitsbefragungen werden in Österreich seit den 1970er Jahren durchgeführt und sind unverzichtbare Datenquellen für Informationen zum Gesundheitszustand und zum Gesundheitsverhalten der Bevölkerung sowie über die Inanspruchnahme von Einrichtungen des Gesundheitswesens. STATISTIK AUSTRIA stellt die Ergebnisse der  Gesundheitsbefragung 2006/07 als anonymisierten Mikrodatensatz zur Verfügung.

Sample-MetadatenFallzahl StichprobeVariablen 
ATHIS 2006/07 (Zip-Archiv 807 KB)15.474 100%658Datenanfrage

Wanderungen

STATISTIK AUSTRIA erstellt, basierend auf den Daten (An- und Abmeldungen) des Zentralen Melderegisters (ZMR), jährlich eine Wanderungsstatistik. Dabei erhält  STATISTIK AUSTRIA quartalsweise aus dem Zentralen Melderegister einen indirekt personenbezogenen Datenbestand aller melderechtlichen Vorgänge (Bewegungsdaten). Dieser wird mit den Bestandsdaten der hauptwohnsitzgemeldeten Personen auf Konsistenz geprüft. Die Meldevorgänge werden anschließend nach demographischen Gesichtspunkten klassifiziert (Zuzüge, Wegzüge, Geburten, Sterbefälle, demographisch nicht zuordenbare Ereignisse).

Wanderungen (Zuzüge bzw. Wegzüge) sind Hauptwohnsitzverlegungen innerhalb (Binnenumzüge) bzw. über die Grenzen von Gebietseinheiten innerhalb Österreichs (Binnenwanderungen) bzw. Verlegungen von Hauptwohnsitzen über die Staatsgrenze (Außenwanderungen).

In der Wanderungsstatistik werden nur jene Meldevorgänge berücksichtigt, bei denen nach einem Wohnsitzwechsel eine Aufenthaltsdauer am neuen Wohnsitz von mind. 90 Tagen vorliegt (Binnenwanderungen). Bei einer Zuwanderung aus dem Ausland muss eine Hauptwohnsitzmeldung von mindestens 90 Tagen gegeben sein. Dies vermeidet die Überschätzung von Wanderungsvorgängen auf Grund von Meldeungenauigkeiten sowie kurzfristigen administrativen Korrekturen. Erfolgte nach einer Abmeldung die erneute Anmeldung erst nach einer Frist von mehr als 90 Tagen, wurde der Vorgang statistisch als Außenwanderung behandelt, d.h. ein Wegzug in das Ausland sowie ein Zuzug aus dem Ausland generiert.

War bei den Außenwanderungen keine eindeutige Zuweisung nach einem Herkunfts- bzw. Zielland oder der Staatsangehörigkeit möglich, wurde die Wanderung der Kategorie "unbekannt" zugeordnet.

Das Alter zum Zeitpunkt der Wanderung wird folgendermaßen bestimmt: Bei Wanderungen innerhalb Österreichs sowie bei Zuzügen aus dem Ausland wird das Alter zum Zeitpunkt der Anmeldung ermittelt. Dieses kann jedoch auf Grund der Differenz zwischen dem Datum der Abmeldung und dem Datum der Anmeldung von jenem zum Zeitpunkt der Abmeldung abweichen. Bei Wegzügen in das Ausland wird das Alter zum Zeitpunkt der Abmeldung ermittelt.

STATISTIK AUSTRIA stellt anonymisierte Einzeldaten aus der Wanderungsstatistik 2005 als SDS zur Verfügung. Das vorliegende Subsample enthält eine Stichprobe von 20% aller Wanderungsfälle (Binnen- und Außenwanderung). Eine genaue Beschreibung hinsichtlich der Struktur des Datensatzes finden Sie unter nachstehendem Link.

Subsample-MetadatenFallzahl StichprobeVariablen 
Wanderungsstatistik 2005 (19 KB)168.379 20%17Datenanfrage

Bevölkerungsbewegung

Geburten, Sterbefälle, Eheschließungen und Ehescheidungen sind zentrale Komponenten der Bevölkerungsbewegung. Von ebenso großer Bedeutung für die Beschreibung der Bevölkerungsentwicklung sind Einbürgerungen. 

Zu jedem dieser Komponenten stellt nun Statistik Austria einen Standardisierten Datensatz zur Verfügung. Als Beispiel ist eine 20 % Stichprobe aus dem jeweils aktuellen Jahresfile bereitgestellt.

Die vorliegenden Statistiken sind Sekundärstatistiken. Die Statistik der Geburten, Sterbefälle und Eheschließung beruht auf monatlichen Meldungen der Standesämter ergänzt um einige medizinische Merkmale zu Geburt bzw. Todesursache. Rechtskräftige Ehescheidungen werden laufend durch die zuständigen Gerichte gemeldet und jährlich aufbereitet. Daten für die Einbürgerungsstatistiken werden aus den Einbürgerungsbescheiden der Ämter der Landesregierungen gewonnen und quartalsweise publiziert.

Geburten

Subsample - MetadatenFallzahlStichprobe Variablen 
Geburten 2010 (16 KB)15.80820%60Datenanfrage

Sterbefälle

Subsample - MetadatenFallzahl Stichprobe Variablen 
Sterbefälle 2010 (15 KB)15.44020%44Datenanfrage

Gestorbene Säuglinge

Subsample - MetadatenFallzahl Stichprobe Variablen 
Sterbefälle 2010 (18 KB)6220%106Datenanfrage

Eheschließungen

Subsample - MetadatenFallzahl Stichprobe Variablen 
Eheschließungen 2010 (14 KB)7.50920%rd. 39Datenanfrage

Ehescheidungen

Subsample - MetadatenFallzahl Stichprobe Variablen 
Ehescheidungen 2005 (24 KB) 3.92520%rd.35 Datenanfrage

Einbürgerungen

Subsample - MetadatenFallzahl Stichprobe Variablen 
Einbürgerungen 2005 (24 KB) 7.08920%14Datenanfrage

Lohnsteuerstatistik

Die jährlich erstellte Lohnsteuerstatistik ist eine Vollerhebung mit sekundärstatistischem Charakter. Fast 8 Millionen für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sowie Pensionsbezieher und Pensionsbezieherinnen ausgestellte Lohnzettel stellen die Basis dieser Statistik dar. Da es in einem Jahr für eine Person auch mehr als einen Lohnzettel geben kann, werden alle zu einer Person gehörigen Lohnzettel zusammengefasst, um von den Lohnzetteln zu einer personenbezogenen Lohnsteuerstatistik zu kommen.

Statistik Austria stellt Datenbestände mit anonymisierten Einzeldaten aus der personenbezogenen Lohnsteuerstatistik als SDS zur Verfügung.

Subsample – MetadatenFallzahlStichprobeVariablen 
Lohnsteuerstatistik 200559.279 Personen1%17Datenanfrage
Lohnsteuerstatistik 200660.169 Personen1%17Datenanfrage
Lohnsteuerstatistik 200761.271 Personen1%16Datenanfrage
Lohnsteuerstatistik 200862.432 Personen1%16Datenanfrage
Lohnsteuerstatistik 200962.545 Personen1%17Datenanfrage
Lohnsteuerstatistik 201063.418 Personen1%18Datenanfrage

Einkommensteuer

Bei der Einkommensteuerstatistik handelt es sich um eine Vollerhebung mit sekundärstatistischem Charakter, da Daten der Finanzverwaltung ausgewertet werden. Sie basiert auf knapp 800.000 Einkommensteuerveranlagungen. Veranlagt werden (natürliche) Personen, die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, selbständiger Arbeit, Gewerbebetrieb, Kapitalvermögen, Vermietung und Verpachtung und/oder sonstige Einkünfte beziehen.

Statistik Austria stellt einen Datenbestand mit anonymisierten Einzeldaten aus der Einkommensteuerstatistik als SDS zur Verfügung.

Subsample – MetadatenFallzahlStichprobeVariablen 
Einkommensteuer 200577.007 Personen9,6%22Datenanfrage

Integrierte Lohn- und Einkommensteuer

Die Integrierte Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2006 basiert auf der Zusammenführung von Daten über die der Einkommensteuer unterliegenden Einkommen von unbeschränkt und beschränkt steuerpflichtigen natürlichen Personen und die der Lohnsteuer unterliegenden Einkommen der unselbständig Erwerbstätigen sowie Pensionisten und Pensionistinnen. Ferner fanden Transferzahlungen wie Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Pflegegeld, Familienbeihilfe und sonstige Beihilfen Eingang in diese Statistik.

Statistik Austria stellt einen Datenbestand mit anonymisierten Einzeldaten aus der integrierten Lohn- und Einkommensteuerstatistik als SDS zur Verfügung.

Subsample – MetadatenFallzahlStichprobeVariablen 
Integrierte Lohn- und Einkommensteuer 200663.319 Personen1%13Datenanfrage
Integrierte Lohn- und Einkommensteuer 200764.358 Personen1%14Datenanfrage
Integrierte Lohn- und Einkommensteuer 200865.607 Personen1%14Datenanfrage

Factors of Business Success (FOBS)

Von Oktober 2005 bis April 2006 wurde die von der Europäischen Kommission initiierte und geförderte Erhebung „Faktoren des Geschäftserfolges von neu gegründeten Unternehmen“ (Factors of Business Success - FOBS) durchgeführt. Ausgehend von der Annahme, dass Unternehmensgründungen wesentlich zur dynamischen Entwicklung einer Wirtschaft beitragen, soll die Erhebung Auskunft über die (i) Bedingungen der Unternehmensgründung, (ii) die derzeitige Situation von Jungunternehmen und (iii) deren Zukunftspläne geben.

Die mittels eines harmonisierten Fragebogens durchgeführte, freiwillige Erhebung richtete sich an jene Unternehmen, die 2002 gegründet und 2005 noch am Markt waren. Aus dieser Grundgesamtheit (13.949 Unternehmen) wurde eine geschichtete Stichprobe gezogen, welche die unterschiedlichsten Wirtschaftsbereiche abdeckte. 70% der Befragten waren zwischen 30 und 49 Jahren alt, zwei Drittel der Grundgesamtheit waren männlich.

Statistik Austria stellt nun Forscherinnen und Forschern die FOBS-Erhebung als anonymisierten Mikrodatensatz zur Verfügung.

Subsample – MetadatenFallzahlStichprobeVariablen 
FOBS-Erhebung1726 Unternehmen100%132Datenanfrage

Reisegewohnheiten der österreichischen Bevölkerung

Je Quartal werden im Rahmen dieser Erhebung rund 3.500 ausgewählte, im Inland wohnhafte Personen ab 15 Jahren, verteilt über Österreich, telefonisch befragt (Grundgesamtheit von rd. 6,98 Mio.). Die Teilnahme an der Erhebung ist freiwillig. Der Auswahlrahmen für die proportional geschichtete Stichprobe ist das Zentrale Melderegister (ZMR). Die Telefonnummern werden dem öffentlichen Telefonbuch entnommen. Erhoben werden

  • Urlaubs- und Geschäftsreisen,
  • mit (Nächtigungsreisen) und ohne Nächtigung (Tagesreisen),
  • im In- und ins Ausland.

Neben dem Profil der Inlands- und Auslandsreisen (Aufenthaltsdauer, Reisedestination, Abreisemonat, Reisezweck, Unterkunftsart, Reiseorganisation, Transportmittel und Ausgaben) wird das Profil der Reisenden und Nicht-Reisenden (soziodemographische Merkmale) erhoben.

Statistik Austria stellt nun Forscherinnen und Forschern die Reisegewohnheiten als anonymisierten Mikrodatensatz zur Verfügung.

Subsample – MetadatenFallzahlStichprobeVariablen 
Reisegewohnheitenca.3500 pro Quartal100%29Datenanfrage