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Mit der Klassifikationsumstellung auf die ÖNACE 2008 kommen im Wirtschaftsatlas Österreich zwei verschiedene ÖNACE-Klassifikationen zur Anwendung. Bitte beachten Sie die jeweilige ÖNACE-Bezeichnung in den Texten, Tabellen und Grafiken (Weitere Informationen finden Sie in den „Besondere Hinweise zu den Daten“).
Das Kapitel Tourismus – Beherbergung und Gastronomie beinhaltet zahlreiche Wirtschaftsdaten (wie z.B. Strukturdaten, Kennzahlen und Indizes) im Jahresverlauf, welche gemeinsam einen Überblick über die österreichische Tourismusbranche samt Struktur- und Konjunkturverlauf der heimischen Beherbergungs- und Gaststättenbetriebe liefern. Dabei stehen Zeitreihen ab dem Jahr 1995 nach der ÖNACE 2003 zur Verfügung. Aktuelle Statistiken, nach der neuen ÖNACE 2008, werden inklusive aller vorhandenen Rückrechnungen angeboten (siehe diesbezüglich auch „Besondere Hinweise zu den Daten“ unter dem Reiter „Hinweise/Hilfe“).
Nachdem 2009 das Wirtschaftswachstums im Beherbergungs- und Gaststättenwesen
(ÖNACE 2008: Abschnitt I) erstmals seit 1996 negativ ausfiel (2009:
Während es im Jahr 2009 erstmals seit 2003 zu Umsatzrückgängen
im Bereich Beherbergung und Gastronomie kam, ist im Jahr 2010 laut Umsatzindex
(ÖNACE 2008: Abschnitt I) bereits wieder ein Aufschwung erkennbar
Die überwiegend kleinbetriebliche Struktur der österreichischen „Beherbergung und Gastronomie“ zeigt sich deutlich bei der Betrachtung der Unternehmen dieses Wirtschaftszweiges in der Gliederung nach Beschäftigtengrößenklassen (siehe: Branchendaten nach Beschäftigtengrößenklassen).88% der Unternehmen arbeiten mit weniger als 10 Beschäftigten. Nur 429 Unternehmen (1,0%) der Beherbergung und Gastronomie arbeiteten mit mindestens 50 Beschäftigten, gleichzeitig sind diese Unternehmen für 18,6% der Bruttowertschöpfung zu Faktorkosten des gesamten Bereiches im Jahr 2009 verantwortlich..
Gemäß dem internationalen Weltwirtschaftsforums-Ranking der touristisch attraktivsten Destinationen liegt Österreich im Spitzenfeld (Platz 2 von 124 Staaten) und zählt damit zu den erfolgreichsten Reisedestinationen weltweit. Besonders positiv hervorgehoben wurden die hervorragend ausgebaute Verkehrsinfrastruktur, nachhaltige Umweltregelungen, hohe Sicherheitsstandards sowie wertvolle Kulturgüter und Naturschätze. Dies wussten im Jahr 2010 mehr als 33 Millionen Gäste zu schätzen, die unser Land besuchten und insgesamt knapp 125 Millionen Urlaubstage hier verbrachten.
Insgesamt stehen in den EU
Die Ausgaben von Frau und Herrn Österreicher im Rahmen von Reisen ins Ausland (ohne Personentransport) betrugen 2010 rund 9,3 Mrd. Euro, und fielen somit im Vergleich zum Vorjahr um 1,7% höher aus. Die Einnahmen aus dem Einreiseverkehr (ausländische Gäste in Österreich, ohne Personentransport) erreichten 2010 rund 15,7 Mrd. Euro, das gegenüber 2009 einem Plus von 2,1% entspricht. Die direkten Wertschöpfungseffekte des Tourismus beliefen sich 2010 auf rund 14,05 Mrd. Euro. Damit stieg die Wertschöpfung des Tourismus seit 2000 (10,21 Mrd. Euro) kontinuierlich um insgesamt 37,6% an.
Die Reiseintensität der Österreicherinnen und Österreicher – d.h. der Anteil an der österreichischen Bevölkerung mit mindestens einer Haupturlaubsreise mit mehr als 4 Nächtigungen – lag im Jahr 2010 bei 59,3% und ist somit gegenüber 2009 unverändert geblieben.
Durchschnittlich waren im Jahr 2009 in Österreich 5,3 Beherbergungs-
und Gastronomiebetriebe (ÖNACE 2008: Abschnitt I) pro
Innerhalb der EU27 (siehe: Branchendaten im EU-Vergleich) arbeiteten 2008 (ÖNACE 2008:
Abschnitt I) rund 9,7 Mio. Beschäftigte im Beherbergungs- und Gaststättenwesen
und konnten Umsatzerlöse im Wert von rund 461 Mio. Euro erwirtschaften.
Österreich zählt naturgemäß mit seinen
Bei der Abfrage, Auswertung und Interpretation der einzelnen Daten, ersuchen wir Sie auch die Besonderen Hinweise zu den Daten (Reiter „Hinweise/Hilfe“) zu beachten. Detaillierte Ergebnisse und Informationen zu einzelnen Statistiken erhalten Sie im Zweig Statistiken.