Der Durchschnittswertindex (Unit Value Index = UVI) sowie der Volumensindex der österreichischen Außenhandelsstatistik werden entsprechend den Empfehlungen der EU als Kettenindex nach Fisher berechnet. Seine Basis wird alle 5 Jahre aktualisiert und war für das Berichtsjahr 2010 auf das Jahr 2005=100 bezogen.
Für das Gesamtjahr 2010 erreichte der UVI Kettenindex 111,34 bei den Einfuhren und 110,37 bei den Ausfuhren. Damit ist der Durchschnittswert im Vergleich zum Vorjahr einfuhrseitig um 6,0% sowie ausfuhrseitig um 3,6% gestiegen. Die so genannten „Terms of Trade“, die sich aus dem Verhältnis der Ausfuhrindizes zu den Einfuhrindizes ergeben und damit ein Werteverhältnis zwischen den Handelsrichtungen ausdrücken, stellten sich bei 99,13 ein. Der entsprechende Volumensindex lag bei 105,92 bei den Einfuhren sowie bei 104,85 bei den Ausfuhren und damit um 9,6% bzw. 12,7% über dem Vorjahr.
Entsprechend der absoluten Ergebnisse sind Maschinen und Fahrzeuge die Gütergruppe nach SITC rev. 4 mit der höchsten Handelsintensität im österreichischen Außenhandel. Hier belief sich der UVI des Gesamtjahres 2010 einfuhrseitig auf 104,95 und ausfuhrseitig auf 107,56. Verglichen mit dem Vorjahr erhöhten sich die durchschnittlichen Werte dieser Gütergruppe um 0,7% bei den Einfuhren und um 1,7% bei den Ausfuhren. Die entsprechenden Volumensindizes lagen bei 99,20 bzw. 97,57 und sind gegenüber dem Vorjahr einfuhrseitig um 13,9% und ausfuhrseitig um 15,3% gestiegen.
Die höchsten positiven Veränderungsraten der Durchschnittswerte
im Vergleich zum Vorjahr wurden in der Produktgruppe „Waren a.n.g.“
(einfuhrseitig:
Die schwächste Zuwachsrate wurde einfuhrseitig bei
Maschinen und Fahrzeugen gemessen