Gebärmutterhals

Die Anzahl der jährlich diagnostizierten Krebsfälle am Gebärmutterhals ging in den letzten beiden Jahrzehnten von rund 800 auf knapp 400 zurück. Das entspricht 2,3% aller bösartigen Tumore der Frauen im Jahr 2009. Die altersstandardisierte Neuerkrankungsraten der Frauen an Gebärmutterhalskrebs sank in Österreich seit 1989 um 57%. Das Risiko für eine Frau, bis zu ihrem 75. Lebensjahr an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken liegt seit 1996 unter 1%.

Die Sterblichkeit ging ebenfalls zurück. Im Jahr 2009 verstarben 141 Frauen an dieser Diagnose. Die um den Altersstruktureffekt bereinigte Sterberate der bösartigen Gebärmutterhalstumore ging in den vergangenen 20 Jahren um 41% zurück. Krebsfrüherkennung mittels Pap-Krebsabstrich hat daran vermutlich einen bedeutenden Anteil, da es die Diagnose von Vorstufen dieses Krebses ermöglicht und sich durch rechtzeitige Behandlung die Ausbildung eines invasiven Karzinoms verhindern lässt.

    
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Gebärmutterhals (C53) - Krebsinzidenz (Neuerkrankungen pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLSX
Gebärmutterhals (C53) - Krebsmortalität (Sterbefälle pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLSX
Gebärmutterhals (C53) - Krebsinzidenz nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2007/2009)HTMLPDFXLSX
Gebärmutterhals (C53) - Krebsmortalität nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2007/2009)HTMLPDFXLSX
Gebärmutterhals (C53) - Krebsinzidenz nach Stadium, Jahresdurchschnitt (2007/2009)HTMLPDFXLSX


Bösartige Neubildungen des Gebärmutterhalses im Zeitverlauf


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