Gebärmutterkörper

Mit jährlich rund 900 bis 1.000 Neuerkrankungen und einem Anteil von 5% an allen bösartigen Neubildungen der Frauen stellt der Krebs des Gebärmutterkörpers (Korpuskarzinom) die häufigste Krebserkrankung der weiblichen Genitalorgane dar.

Die Anzahl der bösartigen Tumore des Gebärmutterkörpers veränderte sich seit 1989 kaum.

Die altersstandardisierten Neuerkrankungsraten in Österreich sind seit Ender der 1989er-Jahre rückläufig. Zwischen 1999 und dem aktuellen Berichtsjahr 2009 ging sie um 19% zurück. Das Risiko für eine Frau, vor dem 75. Lebensjahr an einer bösartigen Neubildung des Gebärmutterkörpers zu erkranken, liegt derzeit ebenfalls unter dem Wert von vor zehn Jahren (1999: 1,5%, 2009: 1,4%).

Die Sterblichkeit an Gebärmutterkörperkrebs nahm altersstandardisiert um 35% zu und lag im Jahr 2009 bei 172 Fällen absolut. Diese Zahl ist aber mit Vorsicht zu interpretieren, da bei ungenauen Angaben am Totenschein oft die Kategorie „Bösartige Neubildung der Gebärmutter, nicht näher bezeichnet“ zur Kodierung der Todesursache ausgewählt werden muss. Zur Beschreibung der Sterblichkeit ist eher die Zusammenfassung zu „Gebärmutter, gesamt“ heranzuziehen.

    
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Gebärmutterkörper (C54) - Krebsinzidenz (Neuerkrankungen pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLSX
Gebärmutterkörper (C54) - Krebsmortalität (Sterbefälle pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLSX
Gebärmutterkörper (C54) - Krebsinzidenz nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2007/2009)HTMLPDFXLSX
Gebärmutterkörper (C54) - Krebsmortalität nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2007/2009)HTMLPDFXLSX
Gebärmutterkörper (C54) - Krebsinzidenz nach Stadium, Jahresdurchschnitt (2007/2009)HTMLPDFXLSX


Bösartige Neubildungen des Gebärmutterkörpers im Zeitverlauf


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