Kopf, Hals

Etwas mehr als 1.000 bösartige Tumore werden jedes Jahr im Kopf- und Halsbereich diagnostiziert. Krebserkrankungen dieser Region umfassen bösartige Neubildungen unterschiedlicher Lokalisation und Prognose. An Krebs der Lippe und der Mundhöhle, der Nasennebenhöhlen und des Kehlkopfes erkrankten Männer 2009 etwa 3,1-mal so häufig wie Frauen. In absoluten Zahlen bedeutet das, dass 851 Männer und 273 Frauen an diesen Tumoren erkrankten. Generell liegt das Risiko einer solchen Erkrankung vor dem 75. Lebensjahr bei etwa 1%, für Männer bei 1,6%, für Frauen bei 0,4%.

Tabakkonsum ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung von Krebserkrankungen im Kopf- und Halsbereich. Die langfristige Gesamtentwicklung zeigt entsprechende, geschlechtsspezifische Veränderungen der altersstandardisierten Erkrankungshäufigkeit und Sterblichkeit. Während die altersstandardisierte Inzidenz der Männer innerhalb der letzen 20 Jahre um 18% abnahm, ist sie im gleichen Zeitraum bei den Frauen um 23% gestiegen. Bei der Sterblichkeit verzeichneten die Männer seit 1989 einen Rückgang um 38%, die Frauen eine deutliche Zunahme um 40%.

Etwa die Hälfte der an einem bösartigen Tumor des Kopf- und Halsbereich erkrankten Personen verstirbt auch daran. Das Geschlechterverhältnis entspricht nahezu dem der absoluten Erkrankungshäufigkeit.

    
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Kopf, Hals (C00-C10,C31-C32) - Krebsinzidenz (Neuerkrankungen pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLSX
Kopf, Hals (C00-C10,C31-C32) - Krebsmortalität (Sterbefälle pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLSX
Kopf, Hals (C00-C10,C31-C32) - Krebsinzidenz nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2007/2009)HTMLPDFXLSX
Kopf, Hals (C00-C10,C31-C32) - Krebsmortalität nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2007/2009)HTMLPDFXLSX
Kopf, Hals (C00-C10,C31-C32) - Krebsinzidenz nach Stadium, Jahresdurchschnitt (2007/2009)HTMLPDFXLSX


Bösartige Neubildungen des Kopf & Halsbereiches im Zeitverlauf


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