Bösartige Tumore des Magens nahmen in Österreich
– wie auch in anderen Industrieländern - seit den frühen 1990er
Jahren kontinuierlich ab. Dieser Rückgang ist sowohl bei Männern als
auch bei Frauen sichtbar und epidemiologisch mit der veränderten Ernährung
aber auch mit verbesserter Lagerhaltung und Kühltechnik zu erklären.
Während 1989
Das Risiko der Männer, an Magenkrebs zu erkranken, blieb allerdings über den gesamten Zeitraum hinweg etwa doppelt so hoch wie das der Frauen. 1989 betrug das Erkrankungsrisiko für einen Mann bis zum 75. Lebensjahr 2,5%, 1999 nur noch 1,5% und 2009 gar nur mehr 1,0%. Für die Frauen lag das Risiko jeweils bei 1,1% (1989), 0,8% (1999) und 0,5% (2009).