Preisniveauindizes (PNI) berechnen sich für jedes
Land als Quotient der Kaufkraftparität (KKP) und des Wechselkurses im
Verhältnis zu einem anderen Land (Basisland) bzw. zum Durchschnitt
einer Gruppe von Ländern (z.B. EU
PNI werden entweder im Kontext des gesamten Bruttoinlandsproduktes, einer seiner Teilaggregate – hier vor allem die Konsumausgaben der privaten Haushalte (KPH) – bzw. einzelner Produktgruppen dargestellt. PNI erlauben zwar generelle Aussagen darüber, wie "teuer" oder "günstig" ein entsprechendes Land im Verhältnis zu einem Basisland / Ländergruppe ist, aus Gründen der statistischen Unsicherheit, mit denen PNI behaftet sind, sollten aber keine strengen Rangfolgen von Ländern hergestellt werden. Vielmehr empfiehlt sich die Bildung von Länder-Clustern, um Länder mit vergleichbaren Preisniveaus zusammenzufassen.
Dieser Indikator definiert sich als Variationskoeffizient
der Vergleichenden Preisniveaus der KPH und stellt die Annäherung der
Preisniveaus in Europa dar. Je höher dieser Wert liegt, desto höher
ist der Grad der Preisstreuung zwischen den Ländern. Die Preiskonvergenz
/ Preisdivergenz für eine Ländergruppe (z. B. EU
Österreich als Mitgliedsland der Europäischen Union nimmt durch Statistik Austria an dem multilateralen Europäischen Vergleichsprogramm (European Comparison Programme - ECP) teil, bei dem Eurostat eng mit der OECD zusammenarbeitet. Aus diesem Umstand heraus obliegt die regelmäßige Publikation von KKP-basierten Daten und somit von aktuellen Tabellen über vergleichende Preisniveaus diesen internationalen Organisationen. Im Folgenden ein Überblick über aktuell verfügbare Daten: